Wen machst mit deiner Arbeit stark: Facebook oder dich und dein eigenes Gym?

Viele Personal Trainer posten gerne auf Facebook Videos, Fotos, News, kurze Statusupdates, neue Artikel über spezielle Trainingsmethode, Erkenntnisse, Ernährungstipps oder den Fortschritt eines speziellen Kunden.  

Diese Maßnahmen sind besonders wichtig, damit du dein Bekanntheitsgrad erhöhst, Aufmerksamkeit gewinnst, mit deinen Fans in Kontakt bleibst, uvw.

Heute möchte ich mit dir zeigen welche Fehler du insbesondere bei längeren Postbeiträgen in Textform auf Facebook machst und wie du diese zukünftig vermeidest.

Meist handelt es sich hier Postbeiträge mit Vorher-/Nachher-Ergebnisse, Trainingsinformationen, Ernährungstipps, etc von mehr als ca. 150 Worten.

Ohne jegliche technische Vorkenntnisse, kannst du ein solchen Beitrag schnell auf deinem Laptop oder Handy direkt auf Facebook schreiben und vor allen Dingen sehr einfach sehen, wie dein Beitrag bei Freunden und Fans ankommt.

Du erhältst für jedes „Gefällt mir“, „Teilen“ oder Kommentar eine Benachrichtigung, siehst das die Reichweite wächst und denkst: „Läuft bei mir“.

Die traurige Wahrheit ist, der Gewinner von solchen Beiträgen heißt einzig und allein: Facebook

Du wirst dich sicherlich fragen, warum? Lass es mich dir erklären.

Werberelevante Daten bleiben bei Facebook

Durch die Interaktionen deiner Freunde und Bekannte mit deinem Beitrag sammelt Facebook weitere detaillierte werberelevante Daten dieser User.

Mit diesen neugewonnenen werberelevanten Daten kann Facebook diese User noch laserschärfer adressieren und somit den Streuverlust von bezahlter Werbung weiter reduzieren.

Das heißt, der Inhaber eines Steakrestaurants kann sich somit noch sicherer sein, dass seine Werbung auf Facebook nicht an Vegetarier oder Veganer ausgestrahlt wird.

Somit profitieren der Inhaber des Steakrestaurants und Facebook von den Interaktionen deiner Freunde auf deinen Beitrag.

Du bist von den Interaktionen deiner Fans abhängig

Du bist jedoch darauf angewiesen, dass deine Freunde deinen Beitrag teilen und hoffst über den viralen Effekt neue Kunden zu gewinnen (was ggf in den einen oder anderen Fall funktionieren kann).

Wenn jedoch zu wenige Freund und Fans teilen, gehst du leer aus.

Du weißt nicht, wer sich wirklich für deinen Beitrag interessiert

Das Kernproblem ist aber: Du weißt nicht, wer sich wirklich für deinen Beitrag interessiert, und somit ein potentieller Kunde für dich ist, oder nur aus „Nettigkeit“ deinen Beitrag ungelesen geteilt hat.

Angenommen, du veröffentlicht einen Artikel zum Thema „Wie Eishockeyspieler ihre Bodychecks härter machen“. Mit einem solchen Artikel willst du natürlich in erster Linie weitere Eishockeyspieler als Kunden gewinnen, oder?

Denn dieser Artikel ist wirklich nicht relevant für einen Fußballer, eine Hausfrau in den Wechseljahren, einen Boxer oder einen 55-jährigen Manager, der wieder etwas fitter werden möchte.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Hausfrau in den Wechseljahren mit diesem Beitrag als Kundin gewinnst, ist dabei eher gering. Sie fühlt sich nicht richtig angesprochen, sie hat andere Probleme und Ziele als ein Eishockeyspieler.

Veröffentlichst du den Artikel auf Facebook, hast du keinen echten Indikator, wer deiner Fans und Freunde nur mal kurz über deinen Artikel bzw ein Foto überflogen haben und wer sich dafür wirklich interessiert.

Denn nur diejenigen, die sich die Zeit nehmen dein Artikel ernsthaft und vollständig zu lesen, gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zu deiner Zielgruppe.

Statistiken eines Facebook-Beitrags mit der „alten“ Methoden

fehler-facebook-post-alte-methode

Schauen wir uns mal die Statistiken eines Facebook-Beitrags mit der „alten“ Methoden unter der Lupe an, wie ihn viele Personal Trainer und Gym-Inhaber posten.

Wie du aus der Übersicht (s.o.) entnehmen kannst, hat der nachfolgende Beitrag 8280 Personen erreicht, 180 Personen haben den Beitrag kommentiert, geteilt oder geliked.

Spannend wird es im unteren roten Abschnitt.

1731 Personen haben den Beitrag etwas genauer anschaut. 443 haben das Foto vergrößert und 1288 auf andere Links (grün umrandet) geklickt. Entscheidender ist, wie viele den gesamten Beitrag gelesen und auf „Mehr anzeigen“ geklickt haben. Denn diese Personen interessieren sich für deinen Beitrag und gehören somit zu deiner Zielgruppe.

Und genau hier liegt das Problem. Wir wissen es nicht.

Poste weiterhin auf Facebook, ABER mit einer neuen Strategie 😉

Selbstverständlich können wir das größte soziale Netzwerk der Welt nicht ignorieren und auf Facebook zukünftig nicht mehr zu posten. Das wäre geschäftsschädigend.

Vielmehr möchte ich dir eine Strategie zeigen, wie du idealerweise in Zukunft posten solltest.

Das Ziel: Merke dir wie Facebook die werberelevanten Daten

Stell dir bitte einmal vor, du merkst dir wie Facebook die werberelevanten Daten deiner Freunde und Fans.

Mit diesen Daten könntest du auf Facebook eine Anzeige schalten, um ein spezielles Training für Eishockeyspieler anzubieten.

Das coole daran ist, dass du diese Anzeige nicht nur den Eishockeyspieler unter deinen Freunden und Fans ausspielt wird, sondern auch allen anderen Eishockeyspieler auf Facebook in deiner Region.

BOOM! Damit eröffnen sich für dich neue Marketingmöglichkeiten, um neue Kunden ohne großen Streuverlust zu erreichen.

Die Lösung: „Umweg“ über deine Webseite mit einem Facebook-Pixel

Schicke deine Freunde und Fans über einen kleinen „Umweg“ auf einen Blogartikel deiner Webseite und installiere dort den Facebook-Pixel.

Alle Besucher deines Blogartikels gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zu deiner Zielgruppe und du sammelst über den Facebook-Pixel die werberelevanten Daten dieser Besucher.

Wie gehst du nun dabei vor?

  1. Veröffentliche den Artikel als Blogbeitrag auf deiner Webseite. Ein Artikel auf deiner Webseite kannst du genauso einfach geschrieben, wie auf Facebook. Bitte deinen Webseitenadministrator um eine kleine Einweisung.
  2. Lasse dein Blog idealerweise in Kategorien unterteilen (Eishockey, Boxen, Fußball, etc)
  3. Setze den Facebook Pixel auf den Blogartikel, um alle werberelevanten Daten zu sammeln
  4. Poste auf Facebook einen kleinen „Teaserpost“, ergo eine Art Vorschauartikel, und füge die URL von deinem Blogartikel ein.

Somit gehören alle Besucher, die bereit waren den kleinen „Umweg“ über Facebook auf deinen Blogartikels zu gehen, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu deiner Zielgruppe.

Statistiken eines Facebook-Beitrags mit der „neuen“ Methoden

fehler-facebook-post-neue-methode

Links oben findest du den Artikel mit der URL zu meinem zweiten Blogartikel, warum du deine Personal Training Preise nicht veröffentlichen solltest (klick!).

Über meine damaligen 36 Fans habe ich 619 Leute erreicht, 55 haben auf den Facebook-Artikel geklickt, davon 14 auf das Bild, 16 auf die URL meines Blogartikels und 25 auf meine Facebook Fanpage.

Bingo! Genau diese 16 Personen interessierten sich im Detail für meinen Artikel und gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zu meiner Zielgruppe.

Fazit: Veröffentliche längere Beiträge als Blogartikel mit Facebook Pixel auf Facebook

Durch diese Strategie nutzt du nicht nur den viralen Effekt von Facebook, sondern sammelst auch die werberelevanten Daten von Facebook für effektive Werbung deiner Zielgruppen.

Kurzvideos, schnelle Handyuploads mit Trainingspartnern oder Kunden, kurze News, Statusupdates, etc solltet ihr natürlich weiterhin beibehalten.

Gratis-Webinar zeigt, wie du mehr Kunden gewinnst

Was das Facebook-Pixel noch alles kann und wie du mehr Kunden als Personal Trainer oder Gym-Inhaber gewinnst, erfährst du im kostenlosen Webinar.

Das Webinar ist vollgepackt mit wertvollen Informationen, wie du mit einfachen Maßnahmen Kunden gewinnst und es findet kein Verkauf im Webinar statt.

Melde dich am Besten jetzt zum Webinar an. Ich freue mich auf deine Teilnahme

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